Mipa P 111 PE-Leichtspachtel
- Artikel-Nr.: 296210000
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Mipa P 111 PE-Leichtspachtel ist ein niedrigviskoser 2K-Polyester-Leichtspachtel für die professionelle PKW-Reparatur. Er eignet sich zum Egalisieren von Vertiefungen und Unebenheiten und überzeugt durch eine besonders glatte, porenfreie Oberfläche - der Einsatz eines zusätzlichen Feinspachtels entfällt dadurch in der Regel. Schon nach kurzer Trockenzeit lässt sich der Spachtel mit hohem Abrieb schleifen, was einen zügigen Arbeitsablauf in der Werkstatt ermöglicht. Mipa P 111 haftet zuverlässig auf Eisen, Stahl, Aluminium, verzinkten Untergründen, GfK und Holz und zeigt kein Nachsacken des Füllers.
Eigenschaften
- Niedrigviskoser 2K-Polyester-Leichtspachtel
- Glatte, porenfreie Oberfläche - zusätzlicher Feinspachtel meist nicht nötig
- Nach kurzer Trockenzeit mit hohem Abrieb schleifbar
- Haftung auf Eisen, Stahl, Aluminium, verzinkten Untergründen, GfK und Holz
- Kein Nachsacken des Füllers
- Topfzeit von 4-5 Minuten bei 20 °C
- Verarbeitbar ab +10 °C und bis 80 % relativer Luftfeuchtigkeit
- Sehr geringer VOC-Gehalt von max. 25 g/l (EU-Grenzwert Kategorie B/b: 250 g/l)
Anwendung
Vorbereitung des Untergrunds
Der Untergrund muss sauber, trocken und fettfrei sein. Vor jedem Arbeitsschritt sollte die zu bearbeitende Fläche gründlich mit Mipa Silikonentferner gereinigt und entfettet werden. Nicht ausgehärtete Altlackierungen oder Grundierungen sind vollständig zu entfernen. Mipa P 111 darf nicht auf thermoplastischen oder säurehaltigen Produkten (Reaktionsprimern) verarbeitet werden. Schadhafte Stellen werden metallisch blank entrostet und mit Schleifpapier P 80/150 trocken angeschliffen.
Optionale Vorgrundierung
Bei Spachtelarbeiten auf NE-Metalloberflächen wie Aluminium oder verzinktem Untergrund empfiehlt sich vor dem eigentlichen Spachteln eine Vorgrundierung mit Mipa EP-Primer-Surfacer, um eine optimale Haftung zu gewährleisten. Für einen verbesserten Korrosionsschutz, etwa bei der Oldtimer-Restauration, sollte ebenfalls zuvor mit Mipa EP-Primer-Surfacer grundiert werden.
Anmischen
Mipa P 111 wird im Verhältnis 100 : 2 (Gewicht) mit Mipa Härter P angemischt. Dabei sollten 3 % Härteranteil nicht überschritten werden - eine Über- oder Unterdosierung des Härters kann zu Fleckenbildung in der Decklackierung führen. Spachtelmaterial und Härter sind gründlich zu vermischen. Bei 20 °C beträgt die Topfzeit 4-5 Minuten.
Auftragen und Trocknen
Nach dem Auftragen richtet sich die Trockenzeit nach der gewählten Methode: Bei 20 °C ist der Spachtel nach 20 Minuten schleifbar, bei 60 °C bereits nach 5-10 Minuten und bei IR-Trocknung (Abstand ca. 80 cm, max. 80 °C) nach nur 4-5 Minuten. Die Verarbeitung ist ab +10 °C und bis 80 % relativer Luftfeuchtigkeit bei ausreichender Zu- und Abluft möglich; unter +10 °C härtet der Polyesterspachtel nicht mehr aus.
Schleifen und Nachbehandlung
Der Spachtel darf ausschließlich trocken geschliffen werden. Nach der Trocknung erfolgt zunächst ein Trockenschliff mit Schleifpapier P 150/240. Anschließend wird die gesamte Fläche vor dem Füllerauftrag mit Schleifpapier P 240/360 matt geschliffen. Vor dem Überlackieren ist die Fläche mit Mipa 1K- oder 2K-Füllern zu isolieren.
Häufige Fragen
Wofür wird Mipa P 111 verwendet?
Mipa P 111 dient zum Egalisieren von Vertiefungen und Unebenheiten im Rahmen der PKW-Reparatur und -Lackierung.
Auf welchen Untergründen haftet Mipa P 111?
Der Spachtel haftet auf Eisen, Stahl, Aluminium, verzinkten Untergründen, GfK und Holz.
Wie wird Mipa P 111 angemischt?
Im Verhältnis 100 : 2 (Gewicht) mit Mipa Härter P, wobei 3 % Härteranteil nicht überschritten werden sollten.
Wie lange ist die Topfzeit von Mipa P 111?
Bei 20 °C beträgt die Topfzeit mit Mipa Härter P 4-5 Minuten.
Wann ist Mipa P 111 schleifbar?
Bei 20 °C nach 20 Minuten, bei 60 °C nach 5-10 Minuten und bei IR-Trocknung bereits nach 4-5 Minuten.
Muss vor dem Spachteln grundiert werden?
Auf NE-Metalloberflächen wie Aluminium oder verzinktem Untergrund empfiehlt sich eine Vorgrundierung mit Mipa EP-Primer-Surfacer für optimale Haftung.
Bei welchen Temperaturen kann Mipa P 111 verarbeitet werden?
Ab +10 °C und bis 80 % relativer Luftfeuchtigkeit bei ausreichender Zu- und Abluft. Unter +10 °C härtet der Spachtel nicht mehr aus.
Womit muss vor dem Überlackieren isoliert werden?
Mit Mipa 1K- oder 2K-Füllern.
- Flüssigkeit und Dampf entzündbar.
- Verursacht Hautreizungen.
- Verursacht schwere Augenreizung.
- Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
- Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.
- Schädigt die Organe
bei längerer oder wiederholter Exposition
Informationen zum Hersteller
•Herstellername: MIPA SE
•Postanschrift: Am Oberen Moos 1, 84051 Essenbach, Deutschland
•Elektronische Adresse: info@mipa-paints.com
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